ein gelbes Schild was in der Erdkugel symbolisch steckt mit dem Schriftzug: SOS

SOS – Die Welt dreht durch

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Die Botschaft für das Jahr 2018 – Gesellschaftsethik, gibt es sie noch?

Das Jahr 2018 ist gestartet und wie sieht es mit Ihren Wünschen für das Jahr aus?

Was ist Ihnen wichtig und was möchten Sie persönlich erreichen und verändern? Was quält Sie im Kopf?

Sind das Fragen, die Sie beschäftigen? Falls ja, dann lesen Sie weiter …

 

1. Botschaft – Mit Hirn im Netz surfen

Seit dem 01. Januar 2018 gilt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und fast alle Nutzer, der sozialen Netzwerke, regen sich darüber auf. Warum nur? Das Gesetz bewirkt in deren Augen, dass sie angeblich nichts mehr äußern dürfen, ohne Angst zu haben, ihr Post wird einfach gelöscht und es würde ihnen die Möglichkeit zur Meinungsfreiheit genommen. Dem ist nicht so!

Nur warum denken viele User so? Wovor haben sie Angst?

Dieses Gesetz möchte nur „wachrütteln“ und ermahnen. Für was ermahnen? Alle Facebook und Co. Nutzer sollten respektvoller im Netz miteinander umgehen. Darum geht es und ich finde, so ein Gesetz war längst überfällig, auch wenn es noch einige Schwachstellen aufzeigt. Ich denke die Lösch-Filterung muss nochmals überarbeitet werden, denn jeder sollte auch mal „Du Idiot“ schreiben dürfen, wenn jemand wütend ist. Oder?

 

Die Botschaft:

kleines Mädchen bei einer Demonstration, sie hält ein Schild hoch mit dem Rot-Blauen Schriftzug: Love not hate

 

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verbietet NIEMANDEM, seine Meinung oder Gefühle zu äußern. Derjenige, der sich in den sozialen Netzwerken bewegt, sollte mit Achtung, Wertschätzung und Respekt der anderen virtuellen Person gebührend gegenübertreten. Tust DU das auch?

Manchmal denke ich, wir bewegen uns in den A-sozialen Medien.

Bitte nimm es als dein Ziel für 2018 – „Verhalte dich nur so, wie du dir ein Verhalten von einer anderen Person, dir gegenüber, wünschst!“

 

 

2. Botschaft – Gaffer und Gesellschaftsethik

Ich glaube, jeder der etwas Empathie im Inneren verankert hat, wird sich über die jeweilige Berichterstattung – „Gaffer haben wieder Rettungsarbeiten behindert“ – ziemlich aufregen und sich hilflos fühlen. Auch mir geht es so und ich muss ehrlich sagen, dieser „berühmte“ Feuerwehrmann, der mit dem Wasserstrahl den Autofahrern zeigen wollte – „Stopp, es reicht“ – hat vielen Menschen aus dem Herzen gesprochen. Oder?

Es ist immer wieder erschreckend, wie sich Menschen am Unfallort verhalten. Was ist das für ein Verhalten? Gier nach Aufmerksamkeit und Likes im A-sozialen Netz? Oder die Freude darüber, nicht selbst davon betroffen zu sein? Oder ist es eine Ablenkung, vom doch so langweiligen Selbst-Alltag und dem eigenen Leben? Ich denke, wir werden niemals eine korrekte Antwort darauf finden. Und uns ständig fragen, zumindest die Menschen, die Empathie besitzen, warum tun Menschen so etwas? Armseliges Verhalten sage ich dazu.

Keine Gewalt gegen Rettungskräfte, Polizei und Helfer! Die Verrohung der Gesellschaft nimmt rasend zu und ich frage mich manchmal – „Sind denn nur noch Psychosen da draußen unterwegs?“ – habt ihr vergessen zu leben, zu genießen und dankbar zu sein? Wahrscheinlich sind wir am Zenit der menschlichen Entwicklung angekommen und der Mensch ist „übersättigt“ durch seinen maßlosen Konsum und die Gier. Eine der sieben Todsünden ist, die Maßlosigkeit.

Traurige Entwicklung! Vielleicht dreht sich das Geschichtsrad zurück und wir werden in fünfzig Jahren mit Brot und Steinen handeln, weil der Mensch verlernt hat, mit dem was er hat und was er erreicht hat, zufrieden zu leben. Naja, ich glaube, in fünfzig Jahren bin ich schon tot und bekomme von all dem Wahnsinn nichts mehr mit.

 

Der Ursprung des Verhaltens liegt wahrscheinlich hierin:
Kaum jemand betreibt ein Hobby oder trifft sich mit Freuden zum Kaffee oder Fußballspielen – fast alles spielt sich nur noch in der virtuellen Welt ab und dabei gehen Emotionen, der Blick für das Wesentliche, Empathie und der reale Bezug zum „ECHTEN“ Leben komplett verloren.

Soll ich ehrlich sein, manchmal verfluche ich diese tolle Erfindung – Smartphone!

 

Die Botschaft:

das Bild zeigt viele grüne Augen

 

„Lieber“ Gaffer, bitte hinterfragen Sie Ihr sinnloses und beschämendes Verhalten! Was gibt es Ihnen für ein Gefühl, wenn Sie am Unfallort stehen und einen schwer verletzten Menschen filmen oder fotografieren? Helfen ist hier die erste und bessere Wahl.

Stellen Sie sich nicht die Frage: Oje, hier könnte jetzt meine Frau, Mutter, mein Vater, bester Freund, die beste Freundin usw. liegen? Wie würden Sie dann reagieren, auch filmen und Fotos machen? Würde Sie dann die Wut packen und würden Sie auf die Gaffer losgehen, so wie es die Einsatzkräfte teilweise tun? Denen brennt bei so einem respektlosen Verhalten, einfach mal die „Sicherung“ durch.


Die Einsatzkräfte am Unfallort wollen Leben retten und Sie schauen dabei zu und behindern sie in ihrer anspruchsvollen Arbeit. Arme kranke Welt ist das geworden!

 

Hier stellt sich die Frage:

Ist es ein neues Krankheitsbild, was die Gaffer an den Tag legen und müssten sie dringend psychologisch betreut werden? Ich persönlich glaube – ja, unbedingt. Also fix zum Psychiater, sonst schlägt das Karma böse zurück und was dann passiert, wissen wir alle.

 

Bitte denken Sie immer daran:

Was Du säst, das kommt zu Dir zurück! Also Obacht, es könnte Sie, Gaffer, treffen. Gott bewahre!

Die Zauberworte heißen, Wertschätzung und Respekt für alle Menschen!

 

ein schwarzer Reißverschluss der nach oben hin den blauen Himmel zeigt mit einem weißen Wolkenherz


Schockvideo zum Thema Gaffer!

Bericht von N24

 

 

3. Botschaft – Neues Unterrichtsfach: Gesellschaftsethik

Es ist an der Zeit ein neues Unterrichtsfach an den Schulen und Bildungseinrichtungen aufzunehmen. Die Verrohung der Gesellschaft nimmt immer mehr zu und ich finde Aufklärung und Erziehung in dieser Richtung, wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um, sollte bereits im Kindergarten beginnen.

Das fängt mit Mobbing an und hört mit dem Drogenkonsum auf, weil die Gesellschaft einen Kanal sucht, um sich abzureagieren. Wurdest Du schon einmal gemobbt? Wie hast Du dich dagegen gewehrt? Die Gespräche mit den Eltern, Freunden oder unter Geschwistern sind heute leider selten geworden, weil fast jeder, nur noch mit dem Smartphone beschäftigt ist.

Frage: Hast Du keine Lust in leuchtende Augen zu schauen, wenn Dir jemand ein Erlebnis erzählt? Denn das kann Dein Smartphone nicht. Vielleicht noch nicht …

Bitte lass nie geschehen, dass die virtuelle Welt uns zu einhundert Prozent bestimmt.

 

Selbstbestimmung heißt leben und nicht gehorchen. Abhängigkeit und Sucht kannst Du selbst steuern, mit Deinem Willen und der Liebe zu Dir selbst. Wir sind eigene Persönlichkeiten und Individuen und keine Idioten, die sich von einem Smartphone regieren lassen. Oder?

Bitte spring nicht auf den niveaulosen „Braggies-Trend“ auf. Nein, es ist kein Katzenfutter, es sind Selfies, die Menschen ins Netz stellen, um andere User neidisch zu machen oder sie möchten mit Urlaubsfotos Neid erzeugen. Jeder möchte nur noch „YouTube-Star“ werden oder Influencer, um somit das schnelle Geld zu verdienen. Viele unterschätzen das tägliche Bloggen, Fotos schießen und einen kurzen Beitrag schreiben, denn es raubt unendlich viel Zeit und dann verrennen sie sich in einer virtuellen Welt, die im Inneren sogar einen Schaden anrichten kann, weil der Real Life Fokus verloren geht.

Besinnt Euch alle wieder auf das schöne reale Leben und tut für Euren Geist und die Gesundheit etwas, denn eurer Körper wird es danken! Man lebt nur einmal, und das sollte bewusst und mit Empathie passieren. Ein Lächeln versüßt Deinen Tag, probiere es aus.

 

eine Holzstammscheibe mit dem orangen Schriftzug: Do what you love

 

Die Botschaft:

Also machen Sie aus Ihrem Leben etwas und vertrödeln Sie keine kostbare Lebenszeit. Tag ein – Tag aus. Suchen Sie sich Hobbys, die Ihr Leben füllen, wie zum Beispiel Fitness, Profisport betreiben, gehen Sie zur Schauspielschule, lernen Sie ein Musikinstrument oder eine Fremdsprache, schreiben Sie ein Buch, malen Sie Bilder, fotografieren Sie, spielen Sie Theater, nehmen Sie Gesangsunterricht, gehen Sie Bergsteigen, zum Fallschirmspringen, in einen Verein (Fussball, Handball, Tennis), engagieren Sie sich für den Tierschutz, werden Sie Tierpate, führen Sie Hunde im Tierheim Gassi und noch Vieles mehr.

Für die Jugendlichen unter den Lesern, wenn Du Kinder magst, melde Dich zur Kinderbetreuung an oder engagiere dich in der Schülernachhilfe und noch vieles mehr.

Wie Sie sehen, es gibt viel zu tun und das Leben fliegt viel zu schnell an uns vorbei, also LEBEN WIR IM HIER UND JETZT – Oder? Das fühlt sich doch viel schöner an und Zufriedenheit ist pures Glück und nicht Geld.

Diese Erlebnisse geben Ihnen positive Energie und gleichzeitig wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert, sie bringen Sie im Beruf weiter oder geben Ihnen eine Bereicherung in der eigenen persönlichen Entwicklung. Sie werden sich besser fühlen, zufrieden sein und mit achtzig Jahren werden Sie einmal sagen – „Ja, das war ein SCHÖNES Leben!“

Beginnen Sie sofort und schreiben Sie auf, was Sie alles gerne in Ihrem Leben tun würden und Sie werden sehen, es gibt so viel Tolles zu entdecken. Das Smartphone können Sie gerne zur Recherche benutzen 😉. Ich nutze das Smartphone auch gerne, aber es sollte mit Bewusstsein eingesetzt werden.

Wie sagte Herr Paracelsus: „Die Dosis, macht das Gift“ – also denken Sie darüber nach.

 

Alle Türen stehen Ihnen im Leben offen und Sie alleine bestimmen, wo es lang geht und was Sie möchten. Sie sind der Hauptdarsteller in Ihrem Drehbuch, mit dem Titel: „Leben“. Nutzen Sie es und verplempern Sie keine kostbare Zeit.

 

eine alleinstehende Bank auf der Wiese mit Richtung zum Meer

 

 

Zum Abschluß noch ein kleiner Tipp:

Bitte denke IMMER daran, Du tust alles NUR für DICH allein! Sei gut zu Dir selbst! Schätze Dein Leben und Deinen Körper und Deinen Geist! Liebe Dich selbst!

In diesem Sinne – viel Erfolg und Spaß bei der Umsetzung Deiner Ziele. Und bitte denke über die Botschaften nach, denn sie werden Dein Leben bereichern.

 

 

 

 

 

Quellen: YouTube, N24 Berichterstattung, Blickfänger GbR (Kurzfilm)

 

 

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